Steffen Schlutt — Investments & Insights Immobilien-Rechner

STEINSPARBUCH · Objektbewertung

Mietrendite berechnen: Lohnt sich dein Objekt in 30 Sekunden?

Die Mietrendite zeigt, wie viel deine Immobilie im Verhältnis zum Kaufpreis abwirft. Berechne Brutto- und Nettorendite sowie den Kaufpreisfaktor – die drei Zahlen, an denen Profis ein Objekt in Sekunden einordnen.

Deine Objektdaten

Beispielwerte sind eingetragen — mit deinen Zahlen überschreiben.

€
10 %
€/Mon
€/Jahr

Deine Nettomietrendite

3,49 %

Nettomietrendite auf die Gesamtinvestition

Bruttomietrendite
4,56 %
Kaufpreisfaktor
21,9×
Gesamtinvestition (inkl. Nebenkosten)275.000 €
Jahreskaltmiete11.400 €
Nicht umlagefähige Kosten / Jahr1.800 €

Bruttorendite = Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis. Nettorendite berücksichtigt Nebenkosten und laufende Kosten. Ohne Finanzierung gerechnet.

Dieselbe Berechnung für beliebig viele Objekte – inkl. Cashflow, Eigenkapitalrendite und Finanzierung: Renditerechner als Excel-Vorlage.

Gute Rendite ist erst der Anfang

Die Rendite sagt, ob ein Objekt taugt – aber ob es zu deiner Finanzierung, Steuerlast und Strategie passt, entscheidet sich in der Gesamtrechnung. Als Banker und Investor mit 50+ Einheiten rechne ich dein Objekt mit dir komplett durch.

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Skin in the Game statt Theorie · Steffen Schlutt, Lingen

Grundlagen

Mietrendite einfach erklärt

Die Mietrendite setzt die Mieteinnahmen ins Verhältnis zum Kapitaleinsatz. Sie ist die schnellste Kennzahl, um Objekte zu vergleichen – aber nur, wenn man Brutto- und Nettorendite nicht verwechselt.

So rechnet der Mietrendite-Rechner

  • Bruttomietrendite = Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100. Die schnelle Vergleichszahl, aber ohne Kosten.
  • Nettomietrendite = (Jahreskaltmiete − nicht umlagefähige Kosten) ÷ Gesamtinvestition × 100. Die ehrliche Zahl.
  • Kaufpreisfaktor = Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Wie viele Jahresmieten kostet das Objekt – je niedriger, desto günstiger.
  • Die Gesamtinvestition enthält die Kaufnebenkosten – deshalb ist die Nettorendite immer niedriger als die Bruttorendite.

Als grobe Orientierung: Eine Bruttomietrendite unter 4 % ist in vielen Lagen knapp, ein Kaufpreisfaktor über 25 teuer. Entscheidend bleibt aber die Kombination aus Lage, Finanzierung, Steuer und Cashflow – eine einzelne Zahl ersetzt keine Gesamtrechnung. Wer Mietsteigerungen von Beginn an einplanen möchte, vereinbart sie mit einer Staffelmiete vertraglich fest.

Häufige Fehler beim Berechnen der Mietrendite

  • Mit der Bruttomietrendite rechnen und sie für die echte Rendite halten – die Kaufnebenkosten fehlen dabei komplett.
  • Die Warmmiete statt der Nettokaltmiete ansetzen und die Rendite damit künstlich schönrechnen.
  • Instandhaltungsrücklage und Mietausfallrisiko ignorieren – beides schmälert die tatsächliche Rendite spürbar.
  • Die Rendite isoliert betrachten, ohne den Hebel aus Finanzierung und Steuervorteilen (z. B. Gebäude-AfA) mitzudenken.

Häufige Fragen

Häufige Fragen

Was ist eine gute Mietrendite?
Das hängt stark von der Lage ab. In gefragten Großstädten sind 3–4 % brutto üblich, in B- und C-Lagen eher 5–7 %. Wichtiger als ein fester Wert ist, ob die Immobilie nach allen Kosten und Steuern noch trägt.
Brutto- oder Nettomietrendite – was zählt?
Die Bruttorendite eignet sich zum schnellen Vergleich, die Nettorendite ist die ehrlichere Zahl, weil sie Nebenkosten und laufende Kosten berücksichtigt. Kaufentscheidungen sollten immer auf der Nettorendite und dem Cashflow beruhen.
Was sagt der Kaufpreisfaktor aus?
Der Faktor (auch Vervielfältiger) zeigt, wie viele Jahreskaltmieten der Kaufpreis beträgt. Ein Faktor von 20 entspricht 5 % Bruttorendite, ein Faktor von 25 rund 4 %. Je niedriger der Faktor, desto günstiger das Objekt.
Berücksichtigt der Rechner die Finanzierung?
Dieser Rechner zeigt die reine Objektrendite ohne Fremdkapital. Der eigentliche Hebel entsteht durch die Finanzierung – die Eigenkapitalrendite kann deutlich höher liegen. Das rechnen wir im persönlichen Gespräch durch.

Über den Autor

Steffen Schlutt
Steffen Schlutt
Bankkaufmann & Immobilieninvestor seit 2004 · Autor „Das Stein-Spar-Buch“

Steffen investiert seit 2004 in Immobilien und hält einen Bestand von über 50 Einheiten. Über das STEINSPARBUCH-System begleitet er Unternehmer und Gutverdiener zu ihrer ersten Investmentimmobilie – mit klaren Zahlen statt leeren Versprechen.