AfA bei Immobilien – Abschreibung einfach erklärt
Die AfA gehört zu den wichtigsten steuerlichen Vorteilen beim Immobilieninvestment. AfA steht für Absetzung für Abnutzung. Sie ermöglicht es Eigentümern von vermieteten Immobilien, den Wertverlust eines Gebäudes über viele Jahre steuerlich geltend zu machen.
Dadurch können Investoren ihre steuerliche Belastung reduzieren. In diesem Artikel erfährst du, wie die Abschreibung funktioniert, wie hoch sie ausfällt und warum sie ein wichtiger Baustein jeder Immobilienstrategie ist.
Jetzt Klarheits-Call sichern!Nur 8 Plätze pro Monat verfügbar.Was bedeutet AfA bei Immobilien?
Immobilien nutzen sich im Laufe der Zeit ab. Aus steuerlicher Sicht wird daher angenommen, dass ein Gebäude über viele Jahre an Wert verliert. Dieser Wertverlust kann jährlich anteilig steuerlich berücksichtigt werden.
Die AfA erlaubt es Eigentümern daher, einen Teil des Gebäudewertes jedes Jahr als steuerliche Abschreibung anzusetzen.
Wichtig: Nur das Gebäude wird abgeschrieben
Bei Immobilien wird nur das Gebäude, nicht jedoch das Grundstück abgeschrieben. Der Kaufpreis einer Immobilie muss deshalb zunächst aufgeteilt werden in:
- Grundstück
- Gebäude
Nur der Gebäudewert kann abgeschrieben werden. Diese Aufteilung wird als Kaufpreisaufteilung bezeichnet.
Wie hoch ist die AfA bei Immobilien?
Die Höhe der Abschreibung hängt vom Baujahr der Immobilie ab. Für viele Wohnimmobilien gilt: 2 % Abschreibung pro Jahr. Das bedeutet, dass der Gebäudewert über 50 Jahre abgeschrieben wird.
Beispiel: Bei einem Gebäudewert von 200.000 € beträgt die jährliche Abschreibung 200.000 € × 2 % = 4.000 € pro Jahr. Diese 4.000 € können steuerlich berücksichtigt werden.
Beispiel für AfA bei Immobilien
Ein Investor kauft eine vermietete Wohnung zum Kaufpreis von 300.000 €. Die Aufteilung ergibt 100.000 € für das Grundstück und 200.000 € für das Gebäude.
Die jährliche AfA beträgt damit 200.000 € × 2 % = 4.000 €. Diese 4.000 € reduzieren das steuerpflichtige Einkommen aus der Vermietung.
Warum AfA für Immobilieninvestoren wichtig ist
Die AfA kann dazu führen, dass Investoren trotz positiver Einnahmen eine geringere steuerliche Belastung haben. Die Abschreibung wirkt sich also direkt auf die steuerliche Rendite einer Immobilie aus.
Viele Investoren berücksichtigen die AfA deshalb bereits bei der Planung eines Immobilieninvestments.
Weitere steuerliche Effekte bei Immobilien
Neben der Abschreibung können bei vermieteten Immobilien häufig auch weitere Kosten steuerlich berücksichtigt werden. Dazu gehören zum Beispiel:
- Finanzierungskosten
- Instandhaltungskosten
- Verwaltungskosten
- Nebenkosten
Diese Faktoren können dazu beitragen, dass sich Immobilieninvestments steuerlich besonders attraktiv entwickeln.
AfA im STEINSPARBUCH-System
Im STEINSPARBUCH-System wird die Abschreibung als Teil der gesamten Wirtschaftlichkeit einer Immobilie betrachtet. Neben der AfA spielen dabei auch weitere Faktoren eine Rolle:
- Mieteinnahmen
- Finanzierung
- Tilgungswirkung
- Wertentwicklung
Ein zentrales Prinzip lautet: V ≥ 1,5E. Der langfristige Vermögenszuwachs einer Immobilie sollte deutlich größer sein als der monatliche Eigenanteil. Die steuerliche Abschreibung ist dabei ein wichtiger Bestandteil der Gesamtstrategie.
Zusammenfassung
Die AfA ermöglicht es Eigentümern von vermieteten Immobilien, den Wertverlust eines Gebäudes steuerlich zu berücksichtigen. Dadurch können Immobilieninvestoren ihre steuerliche Belastung reduzieren und die Wirtschaftlichkeit ihrer Investitionen verbessern. Die Abschreibung ist daher ein wichtiger Bestandteil vieler Immobilienstrategien.
Häufige Fragen zur AfA
Was bedeutet AfA bei Immobilien?
AfA steht für Absetzung für Abnutzung. Sie ermöglicht es, den Wertverlust eines Gebäudes über viele Jahre steuerlich abzuschreiben.
Wie hoch ist die AfA bei Immobilien?
Für viele Wohnimmobilien beträgt die Abschreibung 2 % pro Jahr.
Kann man das Grundstück abschreiben?
Nein. Nur der Gebäudewert kann abgeschrieben werden.
Warum ist AfA für Immobilieninvestoren wichtig?
Die Abschreibung kann die steuerliche Belastung reduzieren und die Rendite einer Immobilie verbessern.
Steffen Schlutt ist Immobilieninvestor, Unternehmer und Coach für Vermögensaufbau mit Immobilien. Seit über 20 Jahren beschäftigt er sich mit Immobilieninvestments, Finanzierungskonzepten und langfristigem Portfolioaufbau.
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Die Abschreibung entfaltet ihre Wirkung erst im Zusammenspiel mit Finanzierung, Mieteinnahmen und Wertentwicklung. Im persönlichen Gespräch schauen wir uns deine Situation gemeinsam an.
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