Der wichtigste Punkt ist, dass Immobilien nicht nur eine Wertanlage sind, sondern gleichzeitig laufende Einnahmen erzeugen können. Durch Mieteinnahmen entsteht ein regelmäßiger Zahlungsstrom, der häufig als Cashflow bezeichnet wird.
Ein weiterer Vorteil ist der sogenannte Fremdkapitalhebel. Immobilieninvestoren können Immobilien mit einem hohen Anteil an Bankfinanzierung erwerben. Dadurch lässt sich mit vergleichsweise wenig Eigenkapital ein deutlich höherer Vermögenswert aufbauen.
Ein Beispiel:
Wer eine Immobilie für 300.000 Euro kauft und nur 60.000 Euro Eigenkapital einsetzt, investiert mit einem Fremdkapitalanteil von 80 %. Steigt der Immobilienwert langfristig, wirkt dieser Hebel direkt auf das eingesetzte Eigenkapital.
Neben der Wertentwicklung spielt auch der steuerliche Rahmen eine wichtige Rolle. In vielen Fällen lassen sich Kosten, Zinsen und Abschreibungen steuerlich geltend machen. Dadurch können Immobilieninvestments zusätzliche Vorteile gegenüber anderen Anlageformen bieten.